Boarderlines: A journey around the world and into oneself

boarderlines brendt

Getting barreled somewhere on planet earth: Andreas Brendt

Andreas Brendt hat bereits mit seinem Erstlingswerk Boarderlines die Herzen der deutschen Surfszene im Eiltempo erobert. In dem Buch nimmt er seine begeisterten Leser mit auf die abenteuerlichsten Reisen an die verschiedensten Küsten dieser Welt, berichtet von Begegnungen mit den außergewöhnlichsten Menschen, skurrilsten Charakteren und selbst Gangstern, die seinen Weg kreuzen. Dabei war seine Reise aber auch eine Reise zu sich selbst. Stets mit der, in der Geschichte der Menschheit, immer wieder neu gestellten Frage nach dem großen Sinn des Lebens.

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Nun hat er endlich auch den lang ersehnten Nachfolger namens “Fuck you Happiness” herausgebracht, der bei seinen Lesern erneut großes Fernweh weckt. Und um genau dieses Fernweh zu überbrücken, gibt es für die Leser von GET WET SOON eine großartige Überraschung.

Im Video erklärt Andreas Brendt Euch höchstpersönlich, was ihr tun müsst, um ein Exemplar seines Buchs Boarderlines mit kleiner Weisheit und persönlicher Widmung in Euren Händen halten zu können – ein echtes Unikat im Bücherregal.

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https://www.youtube.com/watch?v=LLPByTdh_-s&feature=youtu.be

Noch viel mehr über die Bücher “Boarderlines” und “Fuck you Happiness” sowie Andreas persönlich, erfahrt ihr auf der Seite www.boarderlines-buch.de.

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6 Comment

  1. Südafrika 1996, damals noch ein heißtes Pflaster und dies geschah an unserem ersten Abend…
    Am Abend schlagen wir uns den Bauch mit den Nudeln voll, die wir auf dem kleinen Campingkocher zubereitet haben, als eine Horde Motor-Cross-Maschinen über den großen, leeren Parkplatz brettert. 20 Mann. Bekleidet mit Helmen, Tarnklamotten, schusssicheren Westen und Gewehr auf dem Rücken. Eine Gang? Nein, eine Armeeeinheit. Truppen, die für Sicherheit im Chaos der viel zu großen Stadt sorgen soll. Besonders in der Dunkelheit. Wir schauen der Patrouille hinterher. Ich frage mich, wo sie als nächstes hinfährt, Eckart nimmt Nudeln nach.
    Nach dem Abwasch schlägt Eckart vor, irgendwie Marihuana aufzutreiben. Halb Witz und die Idee ist verrückt, aber gerade deshalb so reizvoll. Das ist Eckart, denn wir können tun, was wir wollen. Gerade hier. Und schließlich muss heute Abend noch irgendwas passieren. In diesem Augenblick rollt ein alter Ami-Schlitten auf den verlassenen Parkplatz und kommt am anderen Ende zum Stehen. Die Fahrertür öffnet sich und der unbekannte Fahrer dreht den Sitz herunter, um sich entspannt zurück zu lehnen, soweit man das auf die Entfernung erkennen kann.
    Wir schauen uns an: Wäre eine Möglichkeit.
    Allerdings mag das trojanische Gefährt zwar tatsächlich Dope an Bord haben, ist aber schon aus sicherer Entfernung von einer kaum zu verleugnenden Gangster-Aura umgeben. Was ist das für ein Typ?
    Eckart sagt nichts, ich schweige dazu.
    Na gut. Alles hilft nichts. Einer muss hingehen. Wir tragen ein schicksalhaftes Duell Schnick-Schnack-Schnuck aus, um den Ernst der Lage zu besänftigen. Drei Mal schwingen unsere Arme vor und zurück, bevor wir auf unsere Hände starren:
    Ich Stein – Eckart Papier.
    Ich verliere. Eckart grinst. Natürlich. Ich überlege eine weitere Sekunde, aber das Ergebnis ist zu eindeutig für Diskussionen. Die schuldige Hand verschwindet in meiner Hosentasche, während ich mich zur Seite drehe, um das andere Ende des Parkplatzes anzuvisieren. Mein erster zaghafter Schritt wird von einem Seufzer begleitet. Dann bin ich unterwegs.
    Nach den ersten Metern kommen meine Gedanken in Schwung, und ich werde unverzüglich zurück in das Südafrika der horrenden Kriminalität katapultiert. Viel schlimmer: Ich gehe nahezu freiwillig genau darauf zu. Meter für Meter. Nein, mit freiwillig hat das schon lange nichts mehr zu tun, aber Umkehren steht auch nicht mehr zur Debatte. Mit dunkler Vorahnung erreiche ich den Wagen. Was ich erblicke, lässt mir das Blut in den Adern gefrieren. Es befindet sich nicht eine Person in der Karre – sondern drei. Marke: Ice T! Mit Sonnenbrille und Wollmütze vermummt, vernarbtes Gesicht und Tätowierungen am Hals. Ich sehe mich schlicht und ergreifend dem personifizierten Verbrechen gegenüber. Die drei sehen so gefährlich aus, dass ich nicht ein Wort herausbringe und die längste Sekunde meines Lebens auf das Innere des Wagens starre. Als der Fahrer aufblickt, vermutlich so zugekifft, dass er eher mit einer Fata Morgana rechnet, als mit mir, setzt meine Atmung wieder ein. Ich reagiere sofort:
    »…ääh, sorry, do you maybe have something to smoke, please?«

    stammele ich vor mich hin, woraufhin der Typ ohne mit der Wimper zu zucken zum Handschuhfach greift, eine Riesenknarre zückt und mich mit fünf Schüssen in die Brust niederstreckt.
    Statt dessen hält er mir (bei genauerer Betrachtung) mit dem Hauch eines Lächelns im vernarbten Gesicht jetzt eine kleine Ecke Dope entgegen. Irgendwo kräht ein Vogel. Die beiden auf der Rückbank verfolgen das Geschehen. Ich greife zu, frage, wie viel Geld ich ihm schulde und verfluche mich im selben Moment für das Erwähnen von Geld, dem Ur-Sinn des Gewaltverbrechens. Der bullige Kerl hinten links zieht sich sofort interessiert nach vorne, aber der Typ am Steuer winkt mich mit einer Handbewegung wortlos weg.
    Das ist er.
    Der endgültige Beweis, dass ich es hier mit der südafrikanischen Variante von Pablo Escobar zu tun habe. Ich sollte gehen, stehe aber immer noch vor dem Wagen rum. Er grinst und lehnt sich in den Sitz zurück. Ich brauche eine weitere Sekunde. Ob ihm mein Mut imponiert hat? Selbst dem blindesten Krückstock konnte meine überschäumende Furcht kaum entgehen. Was sind das für Typen? Kein Grund nachzufragen. Ich drehe mich um und wandere so gefasst wie möglich zu unserem Auto. Ohne zu stolpern oder einfach los zu rennen. Schnell habe ich die Hälfte hinter mir und immer noch keine Kugel im Rücken. Ich komme Schritt für Schritt voran, aber bleibe bereit, mich zu Boden zu werfen und verliere dabei unseren Mietwagen und unser Fleckchen Sicherheit am Ende dieses Parkplatzes nicht aus den Augen.
    Eckart brennt auf meinen Bericht. Ich mahne die billigen Zuschauer auf der Tribüne zur Geduld und beschränke mich auf die Fakten.
    »…die Typen sahen aus…
    ………garantiert bewaffnet….
    ..……….der hinten wollte gerade aussteigen….
    ……………..aber mit dem Anführer lief alles cool….«

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  2. Flo says: Antworten

    Servus Leuts ich bin der Flo aus der nähe Freiburgs und erzähle von meiner allerersten Welle die ich genommen habe.Es ist ende März 2014 und meine zwei Kollegas sind mit mir nach Fuerteventura gefahren um Surfen zu lernen.
    Ich hatte leider ein dickes Knie vom Skifahren und stand im Surfverleih sehr traurig rum mit Bandage am Knie da fragte der Verleiher warum ich kein Board wolle? Da hab ich auf mein Knie gezeigt und Er meinte nur take a fucking Bodyboard Dude you only have to wait for the wave no standing. Hmm cool warum eigentlich nicht !? Mit unserem Autole nach El Cotillo gedüst und ab ins Wasser! Da ich leider kein Neo über das Knie bekam bin ich nur in Badehose ins Wasser. So habe ich mich erstmal hingesetzt und zugeschaut und es sieht mega easy aus rein ins Getümmel! Und gleich die erste Mega Welle hab ich richtig gut erwischt dachte ich ! Es hat sich wie ein Kampfstier angefühlt auf dessen Hörner ich grad reite und der mich dann in ne riesen Waschmaschine gekickt hat, eine kleine Ewigkeit später ohne Hose und Board hat Sie mich am Strand ausgespuckt. Ich habe es nicht gleich gemerkt das ich da nackig liege war voll am Husten und am Luft holen. Dann sagte jemand “alles Ok” ich schaute hoch das Surfgirl das im gleichen Hotel wie wir waren stand vor mir! Ich erstmal am aufraffen und bemerke beim aufstehen das ich keine Hose an hab. Sie lachte und gab mir Ihr Surfboard zum verdecken und sagte dafür ladest mich heut Abend zum Essen ein ne! Das beste ich hatte natürlich keine zweite Hose dabei so bin ich mit Handtuch rumgelaufen bis wir wieder im Hotel waren. Also irgendwo aufm Atlantik düst meine geliebte Surfshort auf nem orangenen Bodyboard rum ! Solltet Ihr die beiden an irgend einem Strand sehen sagt den zwei von mir
    1. Ich bin sauer das Sie getürmt sind und mich im Stich gelassen haben
    2.Ja ich hätte früher paddeln sollen
    3.War sau Geil hehe

    So durfte ich drei Tage mit Vanessa verbringen und hab natürlich ab der zweiten Woche ein Surfboard geliehen. Seit dem ersten Surftrip kann ich nicht mehr aufhören an Beach,Sonne und Wellen zu denken! Also GetWetSoon and don`t lose your pants.

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  3. Val says: Antworten

    Hi Hi,

    im Spirit und zur Liebe zum salzigen Wasser möchte ich von einem spannendem Naturschauspiel, dem Meeresleuchten, erzählen.
    Im Rahmen meines Biologiestudiums war eine ein-wöchige Exkursion nach Helgoland geplant, um die dort vorherrschende Flora und Fauna kennenzulernen.
    Alle Studenten wurden in kleine Gruppen unterteilt, um unterschiedliche Arten genauer zu untersuchen. Darunter auch die Gruppe “Meeresleuchten” zu der ich unter anderem gehörte.

    Das blaue Schimmern des Meeres wird von Einzellern ausgelöst, die nach mechanischem Reiz Lichtsignale aussenden. So fluoreszieren ganze Wellen in schönem Blau. Das Schauspiel kann nur bei geeigneten Bedingungen beobachtet werden. Sonnige Tage führen zu einer starken Produktion von Algen, die den Einzellern als Nahrung dienen. Die Meeresleuchttierchen können sich dann stark vermehren und sind in ausreichender Konzentration für das Spektakel vorhanden.

    Für unsere Exkursion hatten wir eine relativ gute Wettervorhersage für das Ereignis. Nach ersten Regentagen kam doch noch die Sonne raus und alle unserer Gruppe hofften, dass wir während dem einwöchigen Aufenthalt die Chance bekämen, das Meeresleuchten zu beobachten.

    Jeden Abend machten wir uns in kompletter Dunkelheit auf, um an geeigneten Plätzen um die Insel nach Leuchten abzusuchen. Schnell hatten wir einen Lieblingsspot. Von einer knapp 10 Meter hohen Wand konnte man größere Steine schön in das stockdunkle Gewässer werfen…und hoffen, dass etwas passiert. Denn zunächst passierte rein gar nichts. Für ganze drei Tage lang. Da fühlte man sich wie ein richtiger Forscher, wenn man nachts Steine ins Meer wirft und lediglich ein dumpfes “platsch” feststellen kann.

    Naja. Der letzte Abend auf der Insel stand bevor und nach einer feuchtfröhlichen Abschiedsparty packte uns erneut die Motivation, “für die Wisschenschaft” eine letzte Runde am Meer zu drehen. Mit Steinen und Zielwasser ausgerüstet wurden die Steine auf Kommando ins Wasser gefeuert. Und tatsächlich! Ausgehend vom Einschlag der Steine entstanden pulsierende, blau-leuchtende Wasserwellen, die sich über die Weiten des dunklen Meeres zogen. Faszinierend vom Anblick des Leuchtens und der Fähigkeit aus Dunkelheit Helligkeit zu zaubern feuerten wir, was das Zeug hielt.
    Insgeheim freute man sich dann noch am größten, wenn der eigene Urin am ende blau leuchtet – für die Wissenschaft natürlich.

    https://youtu.be/uUbIWqiynBY

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  4. Anonymous says: Antworten

    Wow wow Wow!!!! Tolle stories von Euch dreien. Bis heute Abend ist noch Zeit für alle, die selber noch eine Anekdote auf Lager haben. Ihr könnt Euch auch kürzer halten 🙂

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  5. Hallo liebe VAL und FLO! Meldet Euch mal auf der Facebookseite!
    Eurer Fleiss hat sich gelohnt – ihr habt jeder ein Buch gewonnen, nur müssten wir wissen, wie wir Euch erreichen! 🙂 LG Thomas

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  6. Hey Thomas,

    …tolles Buch, coole Geschichten und Kurzweile sind garantiert! Hab den ersten Teil schon durch und bin gerade am Zweiten. Auf jeden Fall genau das Richtige für einen Surftripp oder auch die “trockene” Zeit zwischendurch!

    Gruß,
    Markus

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